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„Die Welt zu Gast“ - zum sechsten Mal – „Bonsoir“ hieß es am 20. April wieder in der Medienwelt. Die deutsch-französische Partnerschaft zwischen Neckarwestheim und Ceton feiert 40jähriges Jubiläum und auch die Medienwelt möchte daran erinnern. Mit Muttersprachler Pierre Le Maguet war auch in diesem Jahr das entsprechende Flair und der französische Zungenschlag garantiert. Regina Gobert, Pierre Le Maguet und Monika Gehrig präsentierten gemeinsam deutsche und französische Texte – natürlich wieder aus ganz unterschiedlichen Genres. Mit „Der Hut des Präsidenten“ von Antoine Laurain erfährt man, was ein vergessener Hut alles bewirken kann, die Textauszüge aus „Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier berührten die Leser emotional doch sehr. Zur Erholung gab es vor der Pause Texte nur in Deutsch aus Martin Walkers „Bruno – Chef de Police“, die Lust auf das Périgord, seine Menschen und natürlich das gute Essen machten. Nach der Pause wurden die Gäste mit einem Quiz über französische Filme gefordert, so dass sie für die folgenden – zweisprachigen – Texte wieder fit waren. „Die Brandungswelle“ von Claudie Gallay – mit dramatischen Naturschilderungen und Anna Gavaldas „Ein geschenkter Tag“. Zudem erfuhren die Leser mit Nicolas Barreaus „Das Lächeln der Frauen“, dass Autoren existieren, die es eigentlich gar nicht gibt, die aber trotzdem tolle Bücher schreiben. Auch das sommerliche Wetter trug natürlich mit zu einem gelungenen Abend bei. Es darf nun gerätselt werden, welches Land im nächsten Jahr zu Gast sein wird. Die Ausstellung mit Bücher, Filmen, Hörbüchern oder Filmen zum Thema kann während der nächsten Wochen noch genutzt werden.

Der besondere Tipp des Abends: „Herz auf Eis“ (Soudain, seuls) von Isabelle Autissier.
Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht? Herz auf Eis wagt sich an die Frage, was mit uns und unseren Beziehungen geschieht, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.
Die Autorin segelte in den 1990er Jahren als erste Frau allein um die Welt. Diese Erfahrungen fließen in ihr Schreiben ein. Ein spannender Roman, der einen nicht mehr loslässt.




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